
Isomorphie in Sozial- und Erlebnispädagogik
Outdoor-Skills
Als Erlebnispädagoge bringe ich Erfahrungen in natursportlichen Bereichen mit und kenne die entsprechenden Materialeigenschaften und das dazugehörige Handling. Dies ermöglicht es, Medien in erlebnispädagogische Unternehmungen einfließen zu lassen. Im persönlichen Repertoire der Hardskills sind Kanutouren, Trekkings, Klettern und Abseilübungen, Fahrradtouren, Wanderungen, Campbau, Feuerküche sowie Schneeschuh- und Skitouren vorhanden.

Rituelle Gestaltung
Die rituelle Gestaltung ist eine zeremoniell verdichtete Arbeitsform. Sie ist ein wertvoller, aber seltener Teil in der erlebnispädagogischen Arbeit und wird vorwiegend bei Übergängen - Ende und Neubeginn von Lebensabschnitten eingesetzt. Bei dieser Arbeitsform achte ich besonders darauf, dass die Gestaltung nicht beliebig ist, sondern auf den Prozessverlauf, die Ziele und die Ressourcen abgestimmt ist. Es werden strukturierte und symbolische Handlungen getätigt und Räume und Hilfsmittel an die Situation angepasst eingebettet.

Kreativtechniken
Das Feld der Kreativtechniken schafft eine Integration des Unbewussten und des Bewussten. So kann der Bewusstseinsspielraum erweitert werden. Durch die Integration von Ungeliebtem können bestenfalls alte Muster sterben und neue Wege sichtbar gemacht werden. Dabei wird das Phänomen der Schönheit (Ästhetik) und des Gleichgewichts immer wieder erlebbar gemacht. Hierbei arbeite ich vorzugsweise mit Symbolarbeit, Biografiearbeit, sozialem Kosmos oder Skulpturen.

Raumgestaltung
Ästhetik und Raumgestaltung sowie Ordnung und Struktur in die Arbeit mit Menschen in natürlichen Lernräumen einfließen zu lassen und die entsprechenden Werte zu kultivieren, erachte ich als elementar. Obwohl ich vorzugsweise Naturplätze aufsuche, kreuzen sich beim Nomadentum Stadt und Land. Es bietet sich an, die künstlichen Welten der Stadt mal anders zu erleben. So können z.B. Mikroadventures mit Übungen unterlegt werden, was zu Interaktionen unter den Menschen führt.

Szenische Arbeit
In diesem Methodenfeld geht es darum, das Leben zu inszenieren, um die Veränderung der Vorstellung auszubauen. Dabei können einfache Aufstellungen in der Gruppe (z.B. Linienarbeit) bis hin zu komplexen Situationen einer Einzelperson inszeniert werden. Es ist eine Trainingsmethode zur Reflexion, die dabei hilft, Lösungsbilder zu entwickeln. Die szenische Arbeit baut auf dem phänomenologisch-systemischen Ansatz auf und besagt, dass Entwicklung und Gesundheit nicht erfunden, sondern als Kraft vorhanden sind und wahrgenommen werden können.

Naturerfahrung
Zentral sind Naturräume, die die Wirksamkeit des pädagogischen Auftrags unterstützen. Dabei geht es primär um die konkrete Naturerfahrung, also darum, die Natur als Entwicklungsort erlebbar zu machen. Die Natur hält zudem Bilder und Symbole für Menschen bereit. Bei manchen Teilnehmer*innen ist die Offenheit für energetische Naturerfahrungen spürbar. Hier kann ich die Arbeit mit den elementaren Energien implementieren. Das Erleben der Kräfte der vier Elemente (Feuer, Erde, Wasser, Luft).
